LinkedIn Eventbericht aus der Perspektive unser Teilnehmerin Laura Prinz, Batch 7
Die Eindrücke vom LinkedIn-Event in München sind so nachhaltig und unsere Talente waren so interessiert mit ihren vielen Fragen an LinkedIn, dass wir einer unserer Teilnehmerinnen in diesem Blogpost die Bühne überlassen.
Kleiner once-in-a-lifetime Moment
Ich saß im LinkedIn DACH HQ in München. Und hab endlich die Frage gestellt, die sich doch alle hier fragen, oder?
Wie funktioniert der Algorithmus?
Die Antwort hat mich überrascht, nicht weil sie so aufschlussreich war, sondern weil sie ehrlich war.
Vieles davon ist auch intern eine Blackbox. Welche Posts bevorzugt werden, warum manche Beiträge explodieren und andere verschwinden. Das Top-Voice-Komitee? Anonym. Nicht mal die LinkedIn-Mitarbeitenden wissen, wer darin sitzt.
Mein erster Gedanke: frustrierend. 🥲
Mein zweiter: Als Gamerin kenn ich das doch eigentlich? 🧐
In Games gibt es selten ein Handbuch. Ein Dokument, das dir sagt, welche Skills wirklich ziehen, welche Kombos den Unterschied machen, welches Elixier am Ende den Sieg entscheidet. Eher nicht, man freut sich über ein Tutorial. Das findet man alles selbst raus. Testen. Daten sammeln. Tweaken. Wieder testen. Man betreibt ✨Theorycrafting ✨und genau das hält das Spiel lebendig (bis zum nächsten Patch).
LinkedIn ist anscheinend genauso.
Die Creator, die den Algorithmus wirklich „verstehen”, haben ihn sich nicht erklären lassen. Sie haben ausprobiert, beobachtet, ihre eigenen Daten gesammelt.
Und wenn jeder den “secret” Code kennen würde? Dann würden alle dasselbe posten. Der Feed wäre so aufregend wie ein Game, bei dem alle denselben Build spielen.
Die Blackbox ist also sogar ein Feature und macht mich ehrlich neugierig, das ist vielleicht auch der Zauber und das Geheimnis an LinkedIn.
Also: weniger Algorithm-Anxiety. Mehr Theorycrafting.
Dankeschön an Jessica Gioxi und Lars Thies für eure Ehrlichkeit und die Einladung von BayFiD – Bayerns Frauen in Digitalberufen. 💜





